Samstag, 11. Juli 2020
Notruf: 112

Wohnhaus durch Feuer zerstört

Aus bislang unbekannter Ursache kam es am Donnerstagnachmittag zu einem ausgedehnten Brand in einen Einfamilienhaus im Saturnring im Stadtteil Auf der Horst.

Gegen 15.45 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Garbsen, Horst, Meyenfeld und Schloß Ricklingen sowie die Einsatzleitwagenbesatzung der Stadtfeuerwehr mit der Meldung „Wohnungsbrand, Flammen aus dem Fenster“ alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar und beim Eintreffend er ersten Einsatzkräfte bestätigten sich die Meldungen. Dachgeschoß und Dachstuhl der Doppelhaushälfte brannten schon nahezu komplett.

Glücklicherweise konnte die Bewohnerin des Erdgeschosses das Haus verlassen und wurde vom ebenfalls alarmierten Rettungsdienst betreut. Die Bewohnerin des Obergeschoßes war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht anwesend.

Aufgrund der schon fortgeschrittenen Brandentwicklung konnten die Einsatzkräfte nur von außen die Brandbekämpfung beginnen, ein Betreten des brennenden Obergeschoßes des Gebäudes war zu gefährlich.

Mehrere Trupps unter Atemschutz begannen mit die Brandbekämpfung. Auch die Drehleiter kam dabei zum Einsatz.

Von nahegelegenen Hydranten wurde eine Wasserversorgung aufgebaut.

Von vier Seiten wurde die Brandbekämpfung mit mehreren Löschrohren aufgenommen. Ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile konnte verhindert werden.

Das nicht vom Brand betroffene Erdgeschoß wurde durch das Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen und ist nicht mehr bewohnbar.

Der Dachbereich zündete im Verlauf der Einsatzes durch und die Dacheindeckung stürzte teilweise ins Gebäude.
Dadurch konnte der Brand effektiver von außen bekämpft werden, da auch weiterhin aufgrund der Einsturzgefahr keine Einsatzkräfte der Feuerwehr in das Gebäude vordringen konnten.

Anschließend wurde mit Einreißhaken die Dachhaut weiter geöffnet, um die Flammen zu bekämpfen und an Brandnester heranzukommen.

Gegen 17.45 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch einige Zeit hin.

Die ersten Einsatzkräfte der umliegenden Ortsfeuerwehren konnten nach und nach aus dem aus dem Einsatz herausgelöst werden.

Die Stadtwerke Garbsen waren zur Abschaltung der Strom- und Gasversorgung ebenfalls vor Ort.
Von der Feuerwehrtechnischen Zentrale Neustadt wurden zusätzliche Atemschutzgeräte zur Einsatzstelle gebracht.

Die Servicebetriebe der Stadt Garbsen brachten Streusalz an Einsatzstelle, da aufgrund der niedrigen Temperatur das Löschwasser auf Straßen und Fußwegen gefror.

Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Hierzu und zur Schadenhöhe kann von der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

Insgesamt waren ca. 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit etwa 25 Fahrzeugen im Einsatz.

Fotos (c) S.Nölke & Feuerwehr Garbsen

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