Sonntag, 24. Juni 2018
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Freiwillige Feuerwehr - Ausbildung

Da sich das Aufgabenspektrum der Feuerwehren in den letzten Jahrzehnten immer mehr erweiterte und sich nicht wie der Name FEUERwehr vermuten lässt auf das Bekämpfen von Bränden beschränkt, hat sich auch der Umfang und der Bedarf an die Schulung und Ausbildung der ehrenamtlichen Feuerwehrmitglieder stark erweitert und geändert.

Als „Mädchen für Alles“ oder „Helfer in der Not“ stehen die Feuerwehren für ein breites Spektrum an Hilfeleistungen dem in Not geratenen Bürger zur Verfügung. Aber auch die Brandbekämpfung besonders in Gebäuden hat sich durch den vermehrten Einsatz von Kunststoffen deutlich gewandelt.
Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein und richtig reagieren zu können, durchlaufen die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren eine umfangreiche Ausbildung, die sie in ihrer Freizeit absolvieren.

Die Grundbegriffe der Feuerwehr und erste Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Hilfeleistung erlernen die Ehrenamtlichen in der sogenannten Truppmannausbildung die in Garbsen von einem ehrenamtlichen Ausbilderteam der Stadtfeuerwehr durchgeführt wird.

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Danach schließt sich die Ausbildung in der jeweiligen Ortsfeuerwehr an. Die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Garbsen treffen sich hierzu Dienstagabend für theoretische und praktische Schulungen, um die gelernten Grundbegriffe zu verinnerlichen und zu vertiefen.
Hierbei stehen die Ausbildung an technischem Gerät und Fahrzeugen sowie zur Einsatztaktik oder auch realitätsnahe Einsatzübungen auf dem Programm.

Parallel dazu finden mehrmals im Jahr Lehrgänge auf Regionsebene an Abenden und am Wochenende statt, zum Beispiel zu den Themen Atemschutz, Sprechfunk oder Maschinist.

Weiterführende Lehrgänge sowohl technischer Natur als auch Führungskräfteschulungen finden auf Landesebene in den Feuerwehrschulen (Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz - NABK) in Celle und Loy statt. Diese Lehrgänge dauern meist ganztägig von Montag bis Freitag, sodass hierfür eine Freistellung durch den Arbeitgeber nötig ist oder die Ehrenamtlichen einen Teil ihres Urlaubes dafür verwenden.
Hier werden beispielsweise Lehrgänge zur Qualifikation als Trupp-, Gruppen oder Zugführer durchgeführt, um die entsprechenden Führungskräfte der Feuerwehren zu schulen.
Des Weiteren werden auch Lehrgänge für technische Hilfeleistung oder zum Thema Gefahrgut und Strahlenschutz angeboten, um entsprechendes Wissen zu diesen Spezialgebieten zu vermitteln.

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Für diese umfangreiche Aus- und Weiterbildung wenden die Helfer häufig über einhundert Stunden im Jahr auf, um für die Anforderungen im Einsatz gerüstet zu sein und den Bürgern sichere und kompetente Hilfe zukommen zu lassen – in allen möglichen Situationen als Helfer in der Not.

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